Landau

Biowinzer - „PIWIs“, Neue Reben braucht das Land

Bioweinberge und neue Rebsorten bei ECOVIN Winzern kennenlernen
Zusammenfassung:

PIWIs, pilzresistentere Rebsorten werden seit mehr als 150 Jahren gezüchtet. Dazu kreuzte man bis heute auf traditionelle Weise - also ohne Gentechnik - europäisch Rebsorten mit den resistenten, amerikanischen Arten.

Auf unserer Weinerlebnisreise besuchen wir mit Klaus Rummel und Franz Braun zwei ECOVIN-Winzer und Südpfälzer Pioniere des Bioweinbaus, die sich stark mit Piwis im Feldbau als auch im kellerwirtschaftlichen Ausbau beschäftigen.
Eine wirklich spannende Angelegenheit, denn die neuen Piwi-Reben zeichnen sich durch interessante Geschmacksnuancen aus.

Die Pfalz ist bekannt als ein Schlemmerland erster Güte und schließlich sollen Sie die Pfalz mit „allen Sinnen“ erleben. Als krönenden Abschluss zelebrieren Sie daher am Abschiedsabend ein Winzer-Wein-Menü mit korospondierenden Weinen. „Zum Wohl. Die Pfalz!“

 
PAT Servicetelefon: (06326) 96 757 63
 
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Ausführliche Info:

Pilzwiderstandsfähige Rebsorten werden seit mehr als 150 Jahren gezüchtet. Nach der Einschleppung des Mehltaus in Europa wurde vor allem in Frankreich versucht, resistente Sorten zu züchten. Dazu kreuzte man auf traditionelle Weise - also ohne Gentechnik - europäisch Rebsorten mit den resistenten, amerikanischen Arten. Seit Beginn dieser Züchtungsarbeit gegen Ende des 19. Jahrhunderts sind etliche Kreuzungen entstanden, die nicht nur für Biowinzer viele Vorteile haben. Ihr Anbau ist umweltfreundlich und bringt Schutz ohne schädlichen Chemieeinsatz. Denn nach wie vor ist der Pflanzenschutz im ökologischen Weinbau eine besondere Herausforderung und erfordert hohen Arbeitsaufwand und Maschineneinsatz. Im Bioweinbau dürfen die Reben nur mit natürlichen Mitteln behandelt werden. Da die erlaubten Spritzmittel wie Kupfer und Schwefel jedoch weniger lang wirken als synthetische Produkte, ist der Bio-Weinbauer gezwungen bis 15-mal pro Jahr für Spritzarbeiten auszurücken!

Mit dem Anbau der Piwis kann der Bio-Winzer fast ganz auf Pflanzenschutzmaßnahmen verzichten. So gibt es keine Bodenverdichtung durch allzu häufige Überfahrten mit dem Traktor. Der lockere, lebendige und fruchtbare Boden ist die Grundlage für einen vitalen ökologischen Weinberg und damit für die Qualität der Weine. Der Winzer unterstützt die Bodenfruchtbarkeit zusätzlich durch die Einsaat vielfältiger Begrünungspflanzen.

Ein lebendiger Weinberg ist eine Augenweide, wenn blühende Pflanzen in Fülle und Farbenpracht miteinander wetteifern. Ein malerisches und zugleich funktionierendes Ökosystem und die Grundlage für das Wachstum gesunder Rebe. Es gibt zwar keine 100prozentige Resistenz gegen Pilzerreger, aber eine recht große Widerstandsfähigkeit, die in normalen Jahren ausreicht und dem Biowinzer viele Spritzungen erspart.

Auf unserer Weinerlebnisreise besuchen wir mit Klaus Rummel und Franz Braun zwei ECOVIN-Winzer und Südpfälzer Pioniere des Bioweinbaus, die sich stark mit Piwis im Feldbau als auch im kellerwirtschaftlichen Ausbau beschäftigen.

Eine wirklich spannende Angelegenheit, denn die neuen Piwi-Reben zeichnen sich durch interessante Geschmacksnuancen aus. Die meisten haben noch keinen Namen, sondern werden oft und in kleinen Mengen nur unter ihrer Züchtungsnummer vermarktet.

Manche neue Weinnamen wie Johanniter, Regent oder Merzling sind den Verbrauchern schon etwas bekannter. Teilweise setzen viele Biowinzer verstärkt auf Cuvées, in denen sie die Weine der neuen Rebsorten verarbeiten.

Qualität und Geschmack der Piwi-Weine beeindrucken Verbraucher und Berufskollegen gleichermaßen. Dies belegen auch die bundesweiten Verkostungen von Ecovin, in denen z.B. die Rummel-Weine in den vergangenen Jahren immer erste oder zweite Plätze belegten. Die Nachfrage der Kunden übersteigt bereits heute das Angebot: „Für Sorgen sorgt das liebe Leben und Sorgenbrecher sind die Reben“. Lebensfreude und Genuss werden im Pfälzischen schon seit der Römerzeit groß geschrieben. Wein, Weinkultur und Lebensart gehören einfach zu Land und Leuten.

Deshalb haben wir für Sie auch das Parkhotel Landau gewählt. Ein traumhaft schön, direkt an einem Park gelegenes 4-Sterne Hotel mit großen Außenterrassen und Wellnesszentrum. Für ein magenfreundliches Wohlfühlprogramm ist dank einer gepflegten Pfälzer Gastronomie gesorgt. Und die kennt und kann mehr als nur die „Pfälzer Dreifaltigkeit: Bratwurst, Leberknödel und Saumagen“. Die Pfalz ist bekannt als ein Schlemmerland erster Güte und schließlich sollen Sie die Pfalz mit „allen Sinnen“ erleben. Als krönenden Abschluss zelebrieren Sie daher am Abschiedsabend ein Winzer-Wein-Menü mit korospondierenden Weinen. „Zum Wohl. Die Pfalz!“

PAT Servicetelefon: (06326) 96 757 63
 
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Reiseverlauf:

1. Tag (Do): Individuelle Anreise nach Edenkoben in Ihr 4* Parkhotel Landau. Begrüßung durch Ihre Reiseleitung mit Sektempfang. Erstes gemeinsames Abendessen und Vorstellung des Programms. (A)

2. Tag:
Kurze Fahrt nach Nussdorf und Treffen mit Winzer Rummel. Bei der Klassifizierung der Weinbergslagen als "Terroir" bzw. für einen standortangepassten Weinbau spielt der Boden neben dem Faktor Klima eine zentrale Rolle. Bodeneigenschaften wie Wasserspeicherfähigkeit oder Nährstoffverfügbarkeit bestimmen nicht nur das Wachstum der Reben, sondern beeinflussen auch den Charakter der Trauben und somit den Geschmack des Weines, bringen die typischen Aromen der diversen Rebsorten und die des Rieslings im speziellen erst zur vollen Entfaltung.
Vereinfacht gesagt setzt sich das "Terroir" aus den drei Bausteinen "Winzer, Klima und Boden“ zusammen.
Wir beginnen daher mit einer Begehung im Weinberg. Sehen wo und wie die Rebe wächst, lernen einige Arbeiten der BIO-Winzer kennen und spüren der Verbindung Wein , Klima und Landschaft / Boden“ nach.
Anschließend spazieren wir durch die Weinberge zum Weingut Rummel. Hier erfahren wir, wie es mit den Trauben weiter geht. Eine Keller- und Betriebsführung soll einen Einblick in die komplexe Welt der PIWI-Weine und die Arbeit der „Winzer und Kellermeister“ vermitteln. Abgerundet wird der Vormittag durch eine Winzervesper im Weingut und Degustation der PIWI-Weine.

Nachmittags geht es dann zur Villa Ludwigshöhe, eine herrlich oberhalb der Weinberge gelegene Sommerresidenz des bayrischen Königs Ludwig I, welcher das Schlösschen samt Umgebung einst als "schönste Quadratmeile seines Reiches" bezeichnete.

In den Räumen der alten Sommerresidenz betreut das Landesmuseum Mainz heute die Max-Slevogt-Galerie, welche in einer ständigen Ausstellung Gemälde aus dem Nachlass des Malers Slevogt zeigt. Zusammen mit Lovis Corinth und Max Liebermann gehörte er zu den letzten Vertretern der impressionistischen Freilichtmalerei, welche eine Malerei direkt vor dem Motiv in der freien Natur praktizierten.

Die französischen Impressionisten feierten in ihren Bildern Paris und die Seinelandschaft als "Weltlandschaften" und ließen sie zum Inbegriff bürgerlichen Lebensgefühls Ende des 19. Jahrhunderts werden. Davon inspiriert suchte Slevogt, ähnlich wie sein Berliner Kollege Max Liebermann, eine Landschaft, die seinem eigenen Temperament entsprach. Er malte die Pfalz mit ihren milden Weinhügeln und Wäldern und vermittelte als einer der Ersten ihr mediterranes Flair und ihre südlichen Farben einem größeren Publikum. Seit 1905/06 wurde von Slevogt immer wieder das Thema der Weinlese aufgegriffen. Sein vorrangiges Ziel war es dabei, die Wechselbeziehung als auch Verbundenheit von Weinbauern und Landschaft ins Bild zu setzen. Sein Gemälde "Kleine Weinernte" ist dafür für ein schönes Beispiel. (F/M)

3. Tag: Fahrt nach Ranschbach zum Weingut von ECOVIN-Winzer Franz Braun. Kleine Kräuter- und Terroirwanderung durch seine Weinlagen. Abgerundet wird der Vormittag durch eine Winzervesper im Weingut und Degustaion seiner PIWI-Weine unter Berücksichtigung der verschiedenen Terroirs.

Den Nachmittag beschließen wir mit einer kleinen Wanderung zur Madenburg. Sie wurde erstmals 1076 als "Parthenopolis" (Jungfrauenburg - Burg der heiligen Maria) erwähnt und war als Schutzburg der Trifels die größte Burganlage der Südpfalz. In der Renaissance modernisiert und erweitert, wurde sie letztendlich durch französische Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg (1680) zerstört. Von der Burgruine aus hat man einen fantastischen Blick über die Rheinebene und den Pfälzer Wald.
Abends treffen wir uns zu einem Abschiedsdiner mit korospondierenden Weinen der von uns besuchten ECOVIN-Winzer. Guten Appetit. (F/M/A)

4. Tag: Individuelle Abreise im Laufe des Vormittags. Nutzen Sie noch einmal das schöne Wellnessangebot Ihre Hotels.(F)

PAT Servicetelefon: (06326) 96 757 63
 
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