Bad Dürkheim / Weinstraße

Terroirwandertag B - Bad Dürkheim - VDP Weingut Fitz-Ritter

Römer, Burgunder, Ritter und Co.
Zusammenfassung:

Geschützt von den Höhen des Pfälzerwaldes im Westen, begrenzt vom Rhein im Osten liegen das mittelalterliche Städchen Freinsheim und der Pfälzer Kurort Bad Dürkheim an der Weinstrasse in einer der schönsten Landschaften Deutschlands.

 
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Ausführliche Info:

Unsere Terroirwanderung führt über Leistadt hinauf zum Haardrand und anschließend entlang der bekannten Weinlagen Herrenberg, Spielberg, Michelsberg und Abtsfronhof. Inmitten des Rebenmeeres stoßen wir bei Ungstein auf das römischen Weingut Weilberg mit Kelterhaus sowie Traubentret- und Mostsammelbecken. Anschaulich wird hier dargestellt, wie in römischen Zeiten die Trauben „mit Füßen getreten“ wurden um daraus Most zu gewinnen.

Nachmittags erreichen wir den VDP-Winzerbetrieb Fitz-Ritter. Das Hauptthema unserer Weinverkostung sind hauptsächlich Burgundersorten, die auf den Bad Dürkheimer Terroirs ganz hervorragend gedeihen.

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Reiseverlauf:

Tagesprogramm:

09:00 Uhr:
Begrüßung durch Ihren PAT-Wein- & Wanderführer am Bahnhof Freinsheim. Das "Rothenburg der Pfalz" besitzt noch eine mittelalterliche Ringmauer aus dem 15. Jahrhundert, die mit diversen Türmen und Toren die Altstadt umschließt. Diese gehört zu den schönsten und vollständigsten Stadtbefestigungsanlagen in der Pfalz.

Nach einem Stadtmauerrundgang wandern wir durch weite Reblandschaft und entlang einer seltenen geologischen Kalkdrift hinauf zum Winzerort Leistadt mit seinem schönen Historischen Rathaus.
Eine geologische Vielfalt aus Löß und verwittertertem Sandstein – gemischt mit Kalk, Lehm und Ton - trägt dazu bei, dass der „Riesling - König der deutschen Weißweine“ hier auf diesen Pfälzer „Terroirs“ zu höchster Reife kommt.

Über die Höhen des Annaberges geht es dann wieder hinunter nach Ungstein zum römischen Weingut Weilberg.
Lebensfreude und Genuss werden im Pfälzischen seit jeher groß geschrieben. Wein, Weinkultur und Lebensart gehören einfach zu Land und Leuten. So verwundert nicht, dass sich Römer und Reben hier schon vor Jahrtausenden wohl fühlten. Mit der Eroberung der westlichen Rheingebiete durch Cäsar um 50 v. Chr. nahm der Weinbedarf bedingt durch den Durst der Legionäre erheblich zu.

Wein wurde anfangs noch importiert aber bereits wenige Jahrzehnte später brachte es der römische Weinbau in der Pfalz schon auf ca. 1000 ha Rebfläche. Wenige Meter westlich des alten Weingutes stoßen wir inmitten der Reben auf das römische Kelterhaus mit Traubentret- und Mostsammelbecken. Anschaulich wird hier dargestellt, wie in römischen Zeiten die Trauben „mit Füßen getreten“ wurden um daraus Most zu gewinnen.
Als die Römer das Kulturgut Wein in die Pfalz brachten, setzten sich damit, im Gegensatz zu vielen Ihrer Bauwerke, ein Denkmal, wie es beständiger und schöner nicht sein könnte.

Bei den Ausgrabungen im Weingut Weilberg fand man neben einer Sichel und Karst sowie einem Bleigefäß zum Einkochen von Traubenmost auch gut erhaltene Traubenkerne, die bereits an heutige vergleichbare Rebsorten wie Riesling, Burgunder und Traminer erinnern!

Im nahegelegenen „Rebmuseum“, einem kleinen Vorzeigeweinberg mit seltenen und unbekannten Rebpflanzungen, bekommt man eine Ahnung davon wie vielfältig der Mensch in der Vergangenheit Reben an- und ausgebaut hat. Wer kennt schon Rebsorten wie „Perle von Szaba, Geißdutte, Schöne Boznerin, Michelsrebe, Isabella etc.“ Früher gab es Hunderte unterschiedlichster Rebsorten. Heute werden weltweit hauptsächlich nur noch 5-10 Sorten angepflanzt.

Noch dominieren „König Riesling“ und seine weißen Brüder die Weinlagen der Pfalz. Allerdings sind, teilweise bedingt durch den Klimawandel, die roten Sorten wieder kontinuierlich auf dem Vormarsch und beanspruchen mittlerweile fast 1/3 der Pfälzer Weinbergflächen!
Einen schönen Eindruck und Kostprobe dieser Entwicklung  erhalten wir am Ende unseres Wandertages mit einer Weinprobe im renommierten VDP-Weingut Fitz-Ritter. Unter anderem auch die älteste Sektkellerei in Rheinland-Pfalz.

Fast zwei Drittel der 21 Hektar großen Rebfläche des Weingutes sind mit Riesling bepflanzt, der hier in besten Lagen der klassischen Mittelhaardt, wie Herrenberg, Spielberg, Michelsberg und Abtsfronhof, volle und fein strukturierte Weine erbringt. Weitere Rebsorten wie Grauer Burgunder und Weißer Burgunder bereichern das Angebot. Schon seit Generationen ist der traditionsreiche Gewürztraminer eine Spezialität des Hauses und setz somit eine alte Römische Weinbautradition fort. Ende der Veranstaltung gegen 17:00 Uhr.

Anforderungen: Wanderung von ca. 4-5 Stunden auf Weinbergwegen und Pfaden.

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