Mosel

Hundertwasser und Moselwein

zu den Gründungsvätern der ECOVIN Vereinigung
Zusammenfassung:

Die abwechslungsreiche Weinkulturlandschaft mit ihren oft atemberaubenden Steillagen, romantische Städte und Dörfer am Moselufer, der Besuch von ECOVIN-Winzern mit anschließender Weindegustation sowie die gastfreundlichen „Moselaner“ machen jeden Besuch an der Mosel zu einem unvergesslichen Erlebnis.

 
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Ausführliche Info:

Der Wein und die Weinberge beherrschen das Land und das Leben der Menschen an der Mosel. Auf den steilen Hanglagen links und rechts des Flusses mit seinen beeindruckenden Mäandern, oft gekrönt von trutzigen Burgen, gedeiht unter günstigsten Bedingungen hauptsächlich der Riesling, der „König der Weißweine“.

Der Wein der ältesten Weinkulturlandschaft Deutschlands begeisterte schon die Römer und die mit ihm verbundene Lebensfreude verhalf schon so manchen Dichter und Künstler zu ungeahnter Inspiration.

An den Steilhängen der Mosel entstanden Dank römischem Know How und keltisch-romanischer Schaffenskraft und Pioniergeist die ersten nennenswerten deutschen Weinlagen. Jahrhunderte später gehörten Moselfränkische BIO-Winzer der Neuzeit zu den Pionieren und Gründungsvätern der ECOVIN-Vereinigung.

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Reiseverlauf:

1. Tag (Do): Individuelle Anreise nach Traben Trarbach (auch per Bahn möglich!) in Ihr 4* Jugendstilhotel BELLEVUE. Sektempfang und Abendessen (A)

2. Tag: Bahnfahrt nach Bullay und Wanderung über die Marienburg nach Reil zum ECOVIN-Weingut STEFFENS-KESS. Bei einer Weinbergsbegehung lernen wir einige Arbeiten der BIO-Winzer kennen.

Eine Keller- und Betriebsführung vermittelt Einblicke in die komplexe Welt des ÖKO-Weinbaus und die Arbeit der „Winzer und Kellermeister“. Abgerundet wird der Vormittag durch eine Weinprobe und Winzervesper im Weingut.

Nachmittags Rückfahrt und Besuch der sehenswerten Hundertwasser-Austellung.
„Im Einklang mit der Natur zu bauen und zu leben“ - ein Thema, so aktuell wie nie zuvor und die lebenslange Philosophie von Friedensreich Hundertwasser. Mit seinen außergewöhnlichen Bauformen und spektakulären Aktionen für mehr Umweltbewusstsein gelang ihm eine weltweite Aufmerksamkeit für das Beziehungsgeflecht „Mensch und Natur“. In der Bildkunst sorgte er mit neuen Techniken, z.B. das Malen mit fluoreszierenden Farben, für Furore und zählt zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. (F/M)


3. Tag: Fahrt nach Kinheim zum ECOVIN-Winzer Rudolf TROSSEN. Besichtigung der Römerkelter im Weinort Erden. Kleine Terroirwanderung auf dem örtlichen Steillagenwanderweg. Anschließend Winzervesper und Degustaion seiner Weine.

Fahrt nach Bernkastel-Kues und Besichtigung des Cusanusstiftes. 1458 als Armenhospital von Nikolaus von Kues, dem berühmtesten Sohn der Stadt, gestiftet. Die Stiftung war das modernste Altenheim der damaligen Zeit. 33 alte Männer, Adlige, Geistliche und gewöhnliche Bürger und Arme, leben hier trotz der Standesunterschiede bereits in Einzelzimmern, arbeiten, beten und aßen gemeinsam. Bis zum heutigen Tag dient das St. Nikolaus-Hospital als Altersheim. Es wird durch den Betrieb eines historischen Weinguts finanziert. Besonders sehenswert sind der gotische Kreuzgang und die Kapelle. Noch berühmter ist allerdings die Bibliothek, die eine der wertvollsten privaten Handschriftensammlungen besitzt. Ein würdiges Andenken an diesen überragenden Denker und Impulsgeber der Renaissance.

Am späten Nachmittag bringt uns ein Ausflugsdampfer entlang der berühmtesten Weinlagen der Mosel zurück nach Traben-Trarbach.

Abends treffen wir uns zu einem Abschiedsdiner mit korespendierenden Weinen der von uns besuchten ECOVIN-Winzer. Guten Appetit. (F/M/A)

4. Tag: Individuelle Abreise im Laufe des Vormittags. Wen es nicht zu einer schnellen Abreise drängt dem empfehlen wir einen Abschlussbummel durch das Moselstädtchen.
Traben-Trarbach war um 1900 eine der bedeutendsten Weinhandelsstädte. Die Jugendstil-Stadt an der Mosel galt zur damaligen Zeit gleich nach Bordeaux als der zweitgrößte Weinumschlagplatz Europas.

Der Grund für diese außergewöhnliche Stellung lag in der großen Nachfrage für deutsche Riesling-Weine. Die Exporte gingen insbesondere nach Großbritannien und Übersee. Dies bewirkte die Gründung von über 100 Weinfirmen, die sich, die Geschäfte liefen hervorragend, alle standesgemäß auch prächtige Jugendstilvillen ans Moselufer bauten. (F)

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