Wachenheim

FAMILIEN-Terroirwandertag Iw - Was blüht denn da im Forster BIO-Weinberg

Wachenheim - Wachtenburg - Forster BIO-Weinlagen
Zusammenfassung:

Im Qualitätsweinbau hat in den letzten zehn Jahren eine echte Grüne Revolution stattgefunden. Selbst in Anlagen mit moderatem Herbizideinsatz setzten sich die Wildkräuter nach einiger Zeit wieder durch. In den Randbereichen, Mauern und Rodungsflächen treffen wir oft auf außergewöhnliche Vertreter unserer Wildpflanzen. Diesen Besonderheiten am Rande des Weinbaualltags gilt das Hauptaugenmerk unserer Familien-Terroirwanderung. Entdecken sie unter Führung einer „kräuterkundigen“ Heilpraktikerin die eher verborgenen Reize unserer Weinbaulandschaft.

 

 
PAT Servicetelefon: (06326) 96 757 63
 
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Ausführliche Info:

Jedes Kräutlein lobet den Herrn (Hildegard von Bingen – heilkundige Kirchenheilige). „Kräuter“ oder “Un-Kräuter“, Blüten und Wildfrüchte in unserer Umgebung – sie begleiten uns auf Schritt und Tritt durch den Wechsel der Jahreszeiten. Jeder sieht sie, doch wer kennt sie wirklich?  Nur wenige wissen, dass man sie essen kann. Kräuter zur Ernährung, Kräuter zum Würzen, Heilkräuter und Kräuter zum Gesundbleiben, Kräuter, die der Seele wohltun, Kräuter, wo wir gehen und stehen. Schon seit sehr langer Zeit nutzen die Menschen die besonderen Wirkungen der unterschiedlichen Pflanzenarten. Leider ist dieses uralte Wissen durch die „technisierte Wissenschaft“ verdrängt worden. Als wohlschmeckendes Gewürz in der Kräuterküche, als anregender Tee, als Stimulans für das Immunsystem, als Heilmittel bei Verbrennungen - Kräuter können viel mehr, als sich viele von uns auch nur annähernd vorstellen können. Und in Verbindung mit Wein ist so manch bittrer Kräutertrank deutlich attraktiver als pur genossen. Die vielen überlieferten Rezepte aus der Zeit der Griechen und Römer, der Kräuterweiblein und Klosterküchen des Mittelalteralters bis hin zu Klosterfrau Melissengeist, unserer Zeit legen ein beredetes Zeugnis davon ab.
Für Kinder und Erwachsene ist es ein aufregendes und besonderes Erlebnis Wildkräuter und Früchte aus der freien Natur als „Lebens-, Genuss- und Heilmittel“ kennen und begreifen zu lernen. Besonders wenn sie selbst gepflückte Kräuter fühlen, riechen und auch probieren und schmecken dürfen. Kräuter ermöglichen dabei sehr vielfältige, neue und überraschende Geschmackserlebnisse und Sinneserfahrungen.

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Reiseverlauf:

9:30 Uhr Begrüßung am Bahnhof Wachenheim und Beginn unserer Familienterroirwanderung hinauf zur immer noch mächtigen Ruine der Wachtenburg. Erbaut im 11./12. Jahrhundert, ist sie das malerische Wahrzeichen der Stadt Wachenheim.
Buntsandsteinfelsen und Burgen gehen im Pfälzerwald eine einzigartige Verbindung ein. Mit fünfzig Burgen, alle aus dem heimischen Buntsandstein erbaut, gibt es in der Pfalz eine Burgendichte, die ihresgleichen sucht. Im Mittelalter war das Land am Rhein, insbesonders die Pfalz,  mehrere Jahrhunderte hindurch Mittelpunkt des Reiches.
Für Kinder und Erwachsene stellt sich nun die Frage: Wer baute diese Burg? Warum musste ein Burgbaumeister rein theoretisch nur bis 12 zählen können? WER lebte auf dieser Burg und – wie viel Wein trank denn so ein Burgbewohner im Pfälzer Rebenmeer täglich?
Dann geht es wieder abwärts durch die etwas abgelegene aber feine Wachenheimer Weinlage Altenburg unterhalb des vulkanischen Pechsteinkopfes, dessen verwittertes Basaltgestein heute den Forster Weinen eine feine Frucht und ein unverwechselbares und einmaliges Aroma beschert.
Kurz darauf erreichen wir die weltberühmten Forster Weinlagen Musenhang, Pechstein, Jesuitengarten, Kirchenstück und Freundstück mit ihren speziellen Terroirs.
Unter Anleitung unserer kräuterkundigen Tourenführerin entdecken Eltern und Kinder die eher verborgenen Reize unserer Weinbaulandschaft.
Durchwandern gemeinsam die berühmten Weinlagen zwischen Forst und Wachenheim. Erfahren dabei einiges über Lagen, Terroir und die Grundlagen des ökologisch ausgerichteten Weinbaus im Weinberg und später im Keller. Entdecken dabei in den BIO-Wingerten manch bekanntes und unbekanntes Kräutlein und lernen die umgebende Pflanzenwelt mit anderen Augen wahrzunehmen. Besonders in den Randbereichen, Mauern und Rodungsflächen treffen wir oft auf außergewöhnliche Vertreter unserer Wildpflanzen.
Ebenso spannend sind allerdings auch scheinbar altbekannte Pflanzen. Sie haben häufig medizinische, kosmetische, aromatische, ernährende Wirkungen oder zeigen bestimmte Mikroklimate und Bodeneigenschaften an. Manchmal entdecken wir auch Pflanzen mit speziellen Überlebenstechniken oder seltenen Verbreitungstechniken.
Selbst sammeln ist angesagt, aber wie bei den Pilzen gilt: nicht alles, was gut aussieht und gut riecht, kann mehr als einmal gegessen werden. Wer also Wildkräuter und Früchte selbst sammeln will, sollte nicht ohne Grundkenntnisse in Wald, Wiese und Wingert gehen.
Entlang der Wanderroute und in den geeigneten  Lagen der Weinberge suchen und ernten Eltern und Kinder unter kräuterkundiger Leitung im Rahmen unserer Familien - Terroirwanderung essbare Wildfrüchte und Kräuter aus der „Speisekammer Natur“, mit denen wir dann zum Mittagspicknick gemeinsam Leckereien wie Wildkräutersalat und Kräuterquark herstellen und genießen werden.
Eine erlebnisreiche und nebenbei lehrreiche Veranstaltung für Erwachsene und Kinder, die besonders bei Kindern sehr gut ankommt und das Interesse an Botanik und Natur stärkt.

Wie solche Kräuter der Weinberge mit den Weinen aus denselben Lagen harmonieren können die Eltern dann im Rahmen dieser besonderen BIO-kulinarischen Entdeckungstour zu Kräutern und Reben bei einer kleinen BIO-Wein-Verkostung selber feststellen. Für mitwandernde Kinder gibt es alternativ leckeren BIO-Traubensaft. Nach dem Mittagspicknick geht es dann durch die Weinlage Forster Stift zurück nach Wachenheim.
Ende der Veranstaltung gegen 15:00 – 16:00 Uhr am Bahnhof Wachenheim.

Anforderungen: Kindgerechte Wanderung von ca. 3-4 Stunden auf Weinbergwegen und Pfaden.

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